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Für mehr Sicherheit:
Professionelle Standards in der Medizinprodukte-Aufbereitung
Die Notwendigkeit von verbindlichen Qualitätsrichtlinien für die Aufbereitung von Medizinprodukten.
Sicherheit für Patienten, Anwender und Dritte – so lautet
die generelle Anforderung an die Aufbereitung von Medizinprodukten.
Tatsache ist, dass heute dank innovativer Aufbereitungs-Technologien
viele Medizinprodukte sicher aufbereitet werden können. Dabei
wird die volle Produktqualität erhalten.
Aber werden die neuesten Entwicklungen auch umfassend in der Praxis genutzt?
Bislang werden bis auf wenige Ausnahmen in der
Aufbereitung keine validierten, auf das Medizinprodukt abgestimmten
Reinigungs- und Desinfektionsverfahren angewendet. Ein praktiziertes
Qualitätsmanagementsystem, eine Überprüfung der
funktionellen Sicherheit, Kennzeichnungstechnologie für die
Identifikation und eine korrekte Dokumentation fehlen häufig. Der
Reinigungserfolg, sprich: die Qualität der Aufbereitung wird meist
nicht objektiv bewertet, ist im schlimmsten Fall mangelhaft und
demzufolge oft im Zentrum der Kritik.
Zusätzlich erschwert wird die Situation durch die
Kennzeichnung als Einweg- oder Mehrwegprodukte, die allein im Ermessen
der Hersteller liegt. Letztendlich verbraucht die stetig wachsende Zahl
von Einwegprodukten wichtige ökonomische und ökologische
Ressourcen, die an anderer Stelle dringend erforderlich sind –
für Gesundheitssystem, Arzt und Patient.
Entscheidend für die Produktsicherheit ist einzig
und allein die Qualität des Aufbereitungsprozesses. Um dies zu
gewährleisten, bedarf es bundes- wie europaweit einheitliche hoher
Qualitätsrichtlinien, die sowohl für zentrale als auch
dezentrale Aufbereitungseinrichtungen verbindlich sind. Dafür
setzt sich der DIAM als Interessenverband ein.
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